Mundart Kult(o)ur
s’KuK-Träffu vam 7. Februar 2026
„Mundart Kult(o)ur – Bsüäch vam Schwiizärischu Idiotikons“
Eis grad ämal gseid… was heisst de „Idiotikon“ eiguntlich?
Dischä Namu teent zerscht ämal grad ä bitz „gspässig“…
Abär gewär där Reihu nah:
Träffpunkt um 16.00 an där Müra 5 in Zürich - äso heits das im Träff-Beschrieb va där Barbara gheissu.
Und äso het isch där Wäg bi dischum Mal nid ubär kurvigi Schwiitzär-Päss gfiährt, sonern z mitscht ins Härz va där Schwiizer Sprachgschicht - ins Schwiizerisch Idiotikon z Zürich.
Im ganzu siwär niini va isch KUK-Fröiwä gsi, wa a dem bsundrigu Alass teil gnu hend und nach där Begriessig hewär isch öi grad scho in dem änz schönu Rüüm värsammlut, um isch ibärall Biächär, äso wiit wie mu numma het chännu lüäugu: alti Biächär, nu eltäri Biächär, uralti Biächär, grimundi Biächär, chleini Biächär, niiwäri Biächär… eifach so ä schuppu Biächär
Durch du Vortrag het isch där Christoph gfiährt, wa mit schiinum uheflichu Fachwissu, ä hüüfu Humor und spirbarär Begeischtrig isch in schini Wält va dä „schwiizärtiitschä“ Wertär mitgnu het.
Abär was heisst de jetzt eiguntlich „Idiotikon“?
Vär dem Namu uf du Grund z ga: Das Wort geit zrugg ins Altgriechischa „idios“, was „eigu, pärsönlich und gspässig“ bediidut. äs Idiotikon isch also ä Sammlig vo eigänu gspässigä Sprächformä - genauär gseid Dialäktwertär, Spruchjini und regionale üsdrick, die va jetzt bis wiit zrugg ins 14. Jahrhundärt gehnt.
Und schnäll isch allnä klar chu: Sprach isch lebändig, ubärraschund - und hiäntamal uhefflich gspässig. Dadabi isch iisch öi bewusst wordu, wiä eiguwillig, kreativ und flott wiär eiguntlich alli redä :-)
Wär schich nu vär wiitäri Infos und Tatsachä intärässiärt:
Was hengi nu nechär gliggut, als denu liggut Abund inärä tippischu schwiitzär Pinntu la üszchlingu:
Im „Fedäral“ mit ärä Bratwurscht und Reschti, änz güätum Hängärt und mim ä grimundu Merci an d Barbara vär die flotti Idee und die Organisation
- wiä där Wallisär seit: „s’Isch hüärrra güät gsi“ –
L.S. 08.02.2026